© INES.s GmbH & Co.KG 2014 Lüftungskonzepte nach DIN 1946-6 Wegen der heute vorgeschriebenen energiesparenden Bauweise, sind die Haushüllen so dicht, dass bei üblichem Lüftungsverhalten nicht genügend neue Luft nachströmt. Die Folgen können Feuchteschäden und Schimmelbefall  in der Raumluft sein. Da das Auftreten von Schimmelpilz regelmäßig mit einer unzureichenden Belüftung in Verbindung gebracht wird, fordert nicht nur die Energieeinsparverordnung (§ 6 Abs. 2 »EnEV 2009), sondern auch die DIN 4108-2 (Mindestwärmeschutz) die Einhaltung eines Mindestluftwechsels zum Zwecke der Gesundheit bzw. Hygiene und zur Begrenzung der Raumluftfeuchte. Lüftungskonzept nach DIN 1946-6 Die DIN 1946-6 verlangt jetzt die Erstellung eines Lüftungskonzeptes für Neubauten und Renovierungen. Diese Vorgaben sind für alle am Bau Beteiligten verbindlich und betreffen: Neubauten von Wohngebäuden Sanierungen von Ein- und Mehrfamilienhäusern, bei denen mehr als 1/3 der vorhandenen Fenster ausgetauscht werden bzw. Einfamilienhäuser, bei denen mehr als 1/3 der Dachfläche abgedichtet werden. Erstellung und Bedingungen Die wichtigste Frage für die Erarbeitung von einem Lüftungskonzept  ist, wie die Lüftung der Stufe eins zum Feuchteschutz sicher gestellt wird. Faktoren, die in die Berechnung einfließen, sind der Dämmstandard, die Gebäudeart und Baulage. Der Standard der Dämmung gibt Auskunft darüber, mit welchen Undichten in der Gebäudehülle kalkuliert werden muss. Die Wohnfläche zeigt die zu erwartenden Belastungen. Die Lage des Hauses ist wichtig, um die Windbeeinträchtigung abzuschätzen. Hier gilt die Regel: je mehr Wind, desto grösser ist die eindringende Luftmenge. Hierbei entscheidet sich auch die Art der Lüftungsanlage, welche individuell an das Gebäude und die Ansprüche des Nutzers angepasst wird. Wir erstellen Ihnen die erforderlichen Konzepte und Unterlagen.